B2B
19.04.2016

IBM-Umsatz sinkt weiter

Der weltgrößte IT-Dienstleister kann den Umsatzschwund nicht aufhalten. Die Erlöse sanken das 16. Quartal in Folge.

Mit 18,68 Milliarden Dollar (16,55 Mrd. Euro) erwirtschaftete IBM im ersten Quartal 4,6 Prozent weniger als vor Jahresfrist, wie das US-Unternehmen am Montagabend nach Börsenschluss mitteilte.

Zu schaffen machen dem Konzern der starke Dollar und die Kundenzurückhaltung bei IT-Ausgaben. IBM erzielt mehr als die Hälfte seiner Gesamterlöse im Ausland. Der Nettogewinn sank auf 2,01 Milliarden Dollar von 2,33 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Im nachbörslichen Handel gab die IBM-Aktie mehr als zwei Prozent nach.

Fokus auf die Cloud

International Business Machines (IBM) versucht ähnlich wie seine Rivalen Oracle und Microsoft, sich im Cloud-Geschäft stärker aufzustellen. Der Konzern folgt damit dem Trend weg von klassischer Software hin zu Anwendungen, die auf Servern fernab vom Kunden laufen. Der Cloud-Umsatz kletterte im Berichtsquartal um 34 Prozent.