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16.05.2012

Importstopp für HTC-Phones in USA

Medienberichten zufolge hängen die HTC-Modelle One X und Evo 4G LTE derzeit auf unbestimmte Zeit im US-Zoll fest. Grund dafür sind Patentstreitigkeiten. Apple hatte im Dezember vor der US-Handelskommission Recht bekommen und das Einfuhrverbot für einige HTC-Geräte ab April verhängt. Dieses dürfte nun schlagend werden.

Die US-Handelsbehörde ITC hatte im Dezember Patentverletzungen durch einige HTC-Geräte auf Android-Basis festgestellt. Damals war das Urteil nur als

gewertet worden, da nur einige Geräte betroffen waren und HTC mehrere Monate Zeit hatte, Änderungen an der Software durchzuführen, um den Importstopp zu umgehen. Die Verzögerungen durch den Zoll dürften direkt mit dem Urteil zusammenhängen. Die Geräte sind derzeit in den USA bei den großen Mobilfunkern nicht verfügbar.

Verzögerungen offiziell bestätigt
Laut Cnet hat HTC den entsprechenden Bericht des Technologieportals The Verge bereits bestätigt. Die Verfügbarkeit des HTC One X und des Evo 4G LTE verzögere sich derzeit wegen einer Überprüfung der Lieferungen durch die Zollbehörden aufgrund der ITC-Anweisung, so der Konzern. Man arbeite mit den Behörden zusammen und gehe davon aus, dass die Geräte alle Anforderungen erfüllen. Einen Zeitpunkt, wann dieser Vorgang positiv erledigt sein könnte, nannte HTC nicht.

Bei dem umstrittenen Patent soll es unter anderem darum gehen, dass Androids Messaging-App Telefonnummern und E-Mail-Adressen wie in iOS automatisch mit ausführbaren Befehlen hinterlegt, die etwa einen Anruf oder das Verfassen eines E-Mails direkt aus der Nachrichten-App ermöglichen.

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