B2B
01.02.2018

Indische Regierung will Kryptowährungen verbieten

Nach China und Südkorea geht auch Indien aktiv gegen Kryptowährungen vor. Der indische Markt ist einer der wichtigsten für Bitcoin, die Anleger reagierten entsprechend.

Der indische Finanzminister Arun Jaitley betonte in seiner Budgetrede am 1. Februar, dass die Regierung alles in seiner Macht Stehende unternehmen werde, um die Verwendung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen in Indien zu unterbinden. Indien ist einer der wichtigsten Märkte für Bitcoins, jede zehnte Transaktion wird in Indien durchgeführt.

Jaitley wies zudem darauf hin, dass man Kryptowährungen nicht als Zahlungsmittel anerkenne und dies auch in Zukunft nicht tun werde. Stattdessen wolle man aber den Einsatz der Blockchain-Technologie bei Bezahldiensten fördern.

Bitcoin fällt unter 10.000 US-Dollar

Experten rechnen nun damit, dass die indische Regierung einen rechtlichen Rahmen schaffen wird, der den Handel mit Kryptowährungen verbietet, ähnlich wie in Südkorea und China. Die indischen Behörden haben wiederholt vor Kryptowährungen gewarnt und diese als mögliches Pyramidenspiel bezeichnet.

Die Ankündigung der indischen Regierung schickte erneut den Kurs von Bitcoin und anderen Kryptowährungen auf Talfahrt. Bitcoin verlor in den vergangenen 24 Stunden knapp 6,89 Prozent an Wert, unter die Marke von 10.000 US-Dollar.