B2B 07.06.2017

ING-DiBa startet Online-Investment-Planer

Für Smartphone, Tablet und PC: Investment-Planer der ING-DiBa © Bild: ING-DiBa

Die Direktbank hat ein webbasiertes Investment-Tool gestartet, das Anlegern bei Investmententscheidungen helfen will.

Wer sein Geld heute aufs Sparbuch legt bekommt dafür nur geringe Zinsen. Andere Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Immobilien gewinnen an Attraktivität. Die ING-DiBa hat nun mit dem Investment-Planer ein Online-Investment-Tool gestartet, das bei der Orientierung im Anlagedschungel helfen will. "Wir wollen unseren Kunden Möglichkeiten geben, einfach, schnell und transparent Investmententscheidungen zu treffen", sagt Michaela Eshtewi, Produktmanagerin für Investments von der ING-Diba. "Man muss nicht das gesamte Angebot durchforsten, sondern bekommt eine Orientierungshilfe."

PC, Tablet und Smartphone

Der Investment-Planer kann am PC, Tablet und Smartphone genutzt werden. Nach der Angabe des gewünschten Risikos, des Anlagebetrags und der Dauer der Veranlagung bekommen Interessierte ein Musterdepot als Beispiel und können dann selbst entscheiden, welche Fonds für sie passend sind. "Die Letztentscheidung liegt beim Kunden", sagt Eshtewi.

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© Bild: ING-DiBa

Man habe darauf geachtet, objektiv ausgezeichnet bewertete Fonds, unabhängig von der Fondsgesellschaft, ins Angebot zu integrieren, so die Produktmanagerin: "Der Kunde soll ein neutrales Angebot erhalten, um sein Portfolio möglichst diversifiziert aufstellen zu können."

Alltagstauglich

Aus Umfragen wisse man, dass Bankkunden viele Apps und Tools herunterladen, aber nicht nutzen, heißt es seitens der Bank. Wichtig seien alltagstaugliche Lösungen. Kunden wurden laut bereits in die Entwicklung des Tools eingebunden. "Der Investment-Planer sollte so einfach und selbsterklärend wie möglich sein", sagt Eshtewi.

Eine Umfrage der ING-DiBa hat vor kurzem gezeigt, dass mehr als 40 Prozent der Österreicher automatisierten Investitionsempfehlungen positiv gegenüber stehen. Unabhängige Tools seien in Österreich Privatkunden aber bislang nicht zur Verfügung gestanden, sagt Eshtewi. Viele Banken würden vorwiegend hauseigene Produkte zur Veranlagung anbieten. Das führe auch dazu, dass das Vertrauen in Banken verlorengehe.

Mensch plus Computer

Sind Computer die besseren Anlageberater? "Unser Ziel ist es, den Kunden zu ermächtigen sein Finanzleben in die Hand zu nehmen", so die Produktmanagerin der ING-DiBa: "Die Frage Computer oder Mensch stellt sich für uns nicht, denn die Antwort wird immer Mensch plus Computer lauten."

Disclaimer: Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Kooperation mit der ING-DiBa.

( futurezone ) Erstellt am 07.06.2017