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B2B
07/16/2015

Intel federt drastischen Rückgang im PC-Geschäft ab

Sinkende PC-Verkäufe machen Chiphersteller Intel weiterhin zu schaffen. Für die Sparte blieb ein Minus von 14 Prozent. Die Umsätze für Server-Equipment stiegen dafür stark.

Ein gutes Geschäft mit Chips für Rechenzentren federt für den Halbleiter-Riesen Intel die Schwäche des PC-Marktes ab. Der Umsatz des weltgrößten Chip-Herstellers sank im zweiten Quartal im Jahresvergleich insgesamt um 4,6 Prozent auf knapp 13,2 Milliarden Dollar. In der größten Sparte, die auf Prozessoren für Personal Computer spezialisiert ist, gab es jedoch einen drastisch stärkeren Rückgang von 14 Prozent auf rund 7,5 Milliarden Dollar.

Börse zufrieden

Die Umsätze mit der Ausrüstung von Server für Rechenzentren legten dagegen um zehn Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar zu, wie Intel am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte. Unterm Strich verbuchte Intel einen Gewinnrückgang von 3,2 Prozent auf gut 2,7 Milliarden Dollar. An der Börse wurden die Zahlen mit sichtlicher Erleichterung aufgenommen. Der Kurs schnellte nachbörslich zeitweise um fast neun Prozent hoch - auch obwohl der Konzern jetzt für das gesamte Jahr mit einem Umsatzrückgang um ein Prozent rechnet. Bisher waren Erlöse auf Vorjahresniveau erwartet worden.