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Kosteneinsparungen
09/27/2014

Investor fordert von Yahoo Fusion mit AOL

Die Firma Starboard Value hat ein erhebliches Paket an Yahoo-Aktien erworben und fordert die Yahoo-Chefin Marissa Mayer auf mit AOL zu fusionieren.

Der Internetkonzern Yahoo wird von einem Investor zu einer Fusion mit dem Rivalen AOL gedrängt. Die Firma Starboard Value erklärte am Freitag, ein erhebliches Paket an Yahoo-Aktien erworben zu haben. In einem offen Brief an Yahoo-Chefin Marissa Mayer forderte sie ein Zusammengehen mit AOL. Das könne Kosteneinsparungen von mehr als einer Milliarde Dollar bringen.

Starboard kündigte an, den direkten Kontakt zum Yahoo-Management zu suchen, um die Umsetzung der Pläne zu diskutieren. Der Investor will ferner, dass der Konzern seine lukrativen Anteile am gerade an die Börse gegangenen chinesischen Online-Händler Alibaba sowie an Yahoo Japan zu Geld macht. Er hat dazu nach eigener Auskunft verschiedene Modelle entwickelt, wie die Mittel mit nur minimalen Steuerbelastungen an die Aktionäre weitergereicht werden können.

Yahoo-Aktie gestiegen

Von Yahoo und AOL waren zunächst keine Stellungnahmen zu bekommen. An der Börse sorgten die Forderungen für Wirbel. Die Yahoo-Aktie lag 4,3 Prozent im Plus, AOL gewannen 3,4 Prozent.

Eric Jackson, Gründer von Ironfire Capital, sagte, zu einem Zusammengehen der beiden Konzerne dürfte es zwar nicht kommen. Aber Starboard erhöhe den Druck auf Mayer. Die Yahoo-Chefin ist seit 2012 im Amt. Sie kämpft darum, dem Internet-Pionier neuen Schwung zu verleihen. Sein Umsatzwachstum hinkt dem der Konkurrenten Google, Facebook und Twitter deutlich hinterher.

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