B2B
12.06.2017

iPhone-Gerücht lässt Apple-Kurse fallen

Nach einer Herabstufung durch ein Brokerhaus sind Apple-Aktien am Montag tiefer in die Knie gegangen.

Die Aktien des iPhone-Herstellers fielen um 4,3 Prozent auf 142,51 Dollar und notierten damit so niedrig wie zuletzt am 21. April. Die Experten des Brokerhauses Mizuho Securities hatten ihre Anlageempfehlung von "buy“ auf "neutral" heruntergesetzt und auch das Kursziel 160 Dollar auf 150 Dollar gesenkt. Die Aktien hätten sich im Jahresvergleich besser als andere entwickelt, stellten die Analysten fest. „Aber wir glauben, dass die Begeisterung über den bevorstehenden Produktzyklus im aktuellen Kursniveau schon gut eingefangen ist“, erläuterte Analyst Abhey Lamba.

Von den 46 Analysten, die über Apple berichten, haben nach Daten von Thomson Reuters nun elf die Empfehlung „hold“. Einer stuft die Aktien mit „strong buy“ ein und die anderen mit „buy“. Im Schnitt liegt das Kursziel bei 160 Dollar nach 145 Dollar vor drei Monaten. Mit ein Auslöser der Apple-Kursverluste ist ein Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg, wonach der Konzern in seinem neuen iPhone einen langsameren Chip einsetzt als die
Konkurrenz.