B2B
09/20/2012

IT-Konzerne starten Softwarespenden-Portal

Microsoft, SAP und Symantec stellen unter dem Namen “Stifter-helfen.at - IT for Nonprofits” über 100 Softwareprodukte für gemeinnützige Organisationen als Spende online. Die Non-Profits erlangen so schnelle und günstige Unterstützung von Unternehmen und müssen nur eine kleine Verwaltungsgebühr von vier bis zehn Prozent für die Erhaltung der Plattform entrichten.

“NPOs leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur österreichischen Gesellschaft. Mit professioneller Software können sie noch effizienter arbeiten und ihre wichtigen Ziele erreichen. Wir freuen uns daher, Österreichpartner von Stifter-helfen.at zu sein”, sagt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands und lädt jede NPO ein, sich auf der Website Stifter-helfen.at zu registrieren. Auf der Spendenplattform, die in Kooperation mit dem Fundraising Verband Austria errichtet wurde, können sich die Organisationen über das Spendenprogramm informieren. Windows Server, Office for Mac, Windows 7 Upgrade, Microsoft Office, Share Point, SAP StreamWork, Xcelsius Engage und Norton AntiVirus sind nur einige aus über 100 zur Verfügung gestellten Software-Artikel, aus denen sie wählen können.

Arbeitsabläufe optimieren
Den Unternehmen sei klar, dass der Erwerb von Software für gemeinnützige Organisationen immer ein kritischer Punkt hinsichtlich der Kosten ist, dieser jedoch unbedingt nötig sei, um wichtige Arbeit zu leisten und gesellschaftliche Ziele zu erreichen. Georg Obermeier, CEO von Microsoft Österreich, meint dazu: “Durch diese Abwicklung ist es nun möglich, noch mehr Organisationen zu erreichen und ihnen zu ermöglichen, Infrastrukturausgaben gering zu halten und Arbeitsabläufe zu optimieren”.

Deutschland
In Deutschland existiert so eine Plattform bereits seit vier Jahren erfolgreich im Web. Dort spenden mittlerweile 19 namhafte Soft- und Hardwareunternehmen wie Adobe, Microsoft, Efficient Elements, SAP und O&O Software knapp 300 Produkte. 8000 gemeinnützige Organisationen profitierten bereits von 270.000 Spenden und konnten somit mehr als 71 Millionen Euro einsparen.