B2B
08.08.2013

Kodak dämmt Verluste weiter ein

Das US-Foto-Unternehmen konnte seine Verluste für das zweite Quartal auf 224 Millionen Dollar reduzieren. Damit dürften die Sparprogramme, im Zuge derer einige Geschäftsfelder aufgegeben wurden, Wirkung zeigen. Das Unternehmen musste 2012 Insolvenz anmelden und wird derzeit saniert.

Auf dem Weg aus der Insolvenz hat der Fotopionier Kodak seine Verluste reduzieren können. Im zweiten Quartal verlor dasUnternehmen aus Rochester im Bundesstaat New York unterm Strich 224 Millionen Dollar, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Minus von 299 Millionen Dollar (224 Mio Euro) angefallen war. Kodak versucht, sich als Spezialist für professionelle Drucklösungen neu zu erfinden.

Das Unternehmen habe Fortschritte bei seiner Neuaufstellung gemacht, erklärte Firmenchef Antonio Perez am Mittwoch. Er hatte zahlreiche Geschäftsfelder aufgegeben oder verkauft, um die Schuldenlast zu senken. So ging das traditionsreiche Geschäft mit Kleinbildfilmen an den britischen Pensionsfonds. Angesichts der Schrumpfkur fiel der Umsatz um 17 Prozent auf 583 Millionen Dollar.

Digitaltechnologie verschlafen
Der einst mächtige Konzern war vom Wandel zur Digitalfotografie überrollt worden. Kodak musste Anfang 2012 Insolvenz anmelden. Das Unternehmen hat sich zwischenzeitlich die nötige Finanzierung für einen Neuanfang bei Banken gesichert. Perez erwartet weiterhin, dass Kodak im laufenden Quartal die Insolvenz verlassen kann. Gläubiger erhalten Geld oder Anteile am Unternehmen.

Mehr zum Thema

  • Insolventes Kodak holt sich frisches Geld
  • Kodak auf dem Weg aus dem Insolvenzverfahren
  • Kodak durch Patentverkauf aus den roten Zahlen
  • Kodak glaubt an Neuanfang