B2B
15.06.2016

M2M/IoT-Forum: Chancen für neue Geschäftsmodelle

Beim M2M/IoT Forum CEE 2016 im Wiener Rathaus wurden Trends im Internet der Dinge und der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation erörtert.

„Das Internet der Dinge (IoT) eröffnet für nahezu alle Branchen Chancen für neue Produkte, Services und Geschäftsmodelle. Es gibt kaum Geschäftsfelder in denen IoT heute noch keine Anwendung findet“, sagt Veranstalter Helmut Blocher, Geschäftsführer der Succus Wirtschaftsforen. Das vierte M2M/ IoT Forum CEE fand am 13. und 14. Juni 2016 in Zusammenarbeit mit DigitalCity.Wien im Wiener Rathaus statt. Mit dabei waren 40 Experten und mehr als 400 Teilnehmer.

Neue Partnerschaften

Stand noch vor wenigen Jahren die Technologie im Vordergrund, so steht der Fokus heute auf der Vernetzung von Menschen, von Unternehmen und dem Entstehen neuer Partnerschaften, etwa die Vernetzung von Autos und Versicherungsgesellschaften. „Neue Anwendungsmöglichkeiten sind Treiber für Veränderung der Geschäftsmodelle, die wiederum die Unternehmensausrichtung beeinflussen“, sagt Ansgar Schlautmann, Global Head Innovative Business Designs Arthur D. Little. Wertschöpfung über Serviceleistungen entwickelt sich als maßgeblicher Umsatzbeitrag. So setzt beispielsweise Alfred Kärcher GmbH & Co KG, ein Traditionsunternehmen in der Produktion von Reinigungsgeräten, in Zukunft auf den Verkauf von Serviceleistungen im vernetzten Gerätemanagement.

Lifestyle steht an der Schnittstelle zu Medizintechnik: Coccinelle Medica, eine Stoffapplikation mit einem integrierten Sender, die an der Unterwäsche kranker Kinder angebracht werden kann, liefert Daten wie Fieberanstieg oder Atemaussetzer mittels Alarmfunktion auf das Smartphone der Eltern.

Runtastic, vor kurzem dem Sportartikelhersteller Adidas gekauft, bietet verschiedene Apps an, die Fitnessdaten sowie Laufrouten messen, aufzeichnen und auswerten und Benutzern auf spielerische Art und Weise helfen, ihre Körperfunktionalitäten sowie Zeitaufwand und Energieverbrauch zu messen.

Milliarden vernetzte Dinge

Laut Marktforschungsinstitut Gartner werden im Jahr 2020 mehr als die Hälfte aller großen Geschäftsprozesse auf irgendeine Weise mit dem Internet der Dinge vernetzt sein. Analysten rechnen mit 25 Milliarden vernetzter Dinge. „Wir konnten Unternehmen und Experten europaweit zusammenbringen“, sagt Veranstalter Blocher. Bei dem M2M-Forum fand auch ein IoT- Hackathon statt, bei dem innerhalb von zwanzig Stunden Ideen ausgearbeitet, vorgestellt und bewertet wurden.

Disclaimer: Dieser Artikel ist im Rahmen einer Kooperation zwischen futurezone und dem M2M/IOT Forum CEE enstanden.