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"M2M-Kommunikation ist groß im Kommen"

Die vernetzte Kommunikation zwischen Maschinen (M2M) gehört zu den größten Wachstumsfeldern der Telekommunikationsindustrie. Die Telekom Austria Group, die mit ihren Flottenmanagement-Lösungen und der Vernetzung von intelligenten Stromzählern (Smart Meter), am Markt kräftig mitmischt, verzeichnet in dem Bereich jährlich ein Wachstum von mehr als 100 Prozent.

„Machine-2-Machine-Kommunikation ist groß im Kommen und wächst über alle Bereiche. M2M ist außerdem gekommen, um zu bleiben. Wenn Kunden einmal die Lösung in Betrieb genommen haben und die Vorteile sehen, also die Effizienz und die Kostenersparnis, die sie damit erzielen können, werden sie die Lösung auch behalten“, erzählt Bernd Liebscher, Geschäftsführer der Telekom Austria Group M2M, im Gespräch mit der futurezone.

Winterdienst

Als Beispiel nennt Liebscher hier die Winterlösung für Gemeinden, bei der der Einsatz von Schneeräumungsfahrzeugen mittels M2M-Lösung lückenlos erfasst werden kann. Die Lösung wurde im vergangenen Jahr bei der Gemeinde Gries am Brenner in Tirol implementiert und hat 2015 in weiteren zehn Gemeinden Einzug gefunden.

Auch beim Flottenmanagement und dem Tracking von Fahrzeugen verzeichnet die Telekom Austria Group ein starkes Plus. „Hier ist der Business-Case für den Kunden sehr klar und wir befinden uns hier ein einer großen Rollout-Phase mit mehreren tausend Fahrzeugen“, sagt Liebscher. „Bei den Fahrzeugen werden Boxen eingebaut, durch die genau feststellbar ist, wo sich ein Auto oder Lkw gerade befindet“, erklärt Liebscher den Hintergrund.

So könne etwa besser geplant werden, wann ein Fahrzeug wieder für andere Mitarbeiter oder zur weiteren Verwendung zur Verfügung steht. „Wir verfügen in diesem Bereich über die besten Experten, die Sie finden können. Das ist unser größter Differenziator zu Mitbewerbern“, erklärt Liebscher.

Smart Metering

Neben dem Flottenmanagement zählt auch der Smart-Meter-Ausbau, der in Österreich in vollem Gange ist, zu den größten Wachstumstreibern im Bereich Maschine-2-Maschine-Kommunikation. Die intelligenten Stromzähler kommunizieren künftig entweder via GPS, LTE oder Powerline-Kommunikation mit dem intelligenten Stromnetzsystem. Dazu braucht es Spezialisten, die diese Technik implementieren können und Geräte.

„Wir haben bereits Roll-Outs bei sieben kleineren und mittleren Stromnetzbetreibern durchgeführt und haben mit dem Österreich-Zähler ein passendes Gerät im Portfolio. Unser Team kann jederzeit loslegen“, so Liebscher. Unlängst schaffte die Telekom Austria Group sogar einen Rekord: Es gelang die Durchführung eines Smart-Meter-Rollouts für ein komplettes Verteilnetz innerhalb eines einzigen Tages.

Die Kunden des österreichischen Netzbetreibers E-Werk Kneidinger in Oberösterreich wurden in diesem Zuge auf Smart Meter umgestellt. Doch nicht nur im Business-Bereich werden sich M2M-Lösungen immer mehr durchsetzen. Auch im privaten Bereich schreitet die Vernetzung der Dinge immer weiter voran.

Heim-Vernetzung

„Man sieht, wie wir vernetzte Geräte immer mehr in unserer Leben integrieren. Vor zehn Jahren war es noch etwas Besonders, wenn jemand eine Sportuhr mit GPS hatte. Heutzutage ist das Standard“, sagt Liebscher. Deshalb glaubt der M2M-Experte auch, dass sich Projekte wie Cubidooo oder Fluxo durchsetzen werden. „Die Vielfalt der Lösungen ist unheimlich groß. Jeder kann individuell entscheiden, was er davon für sich nutzt.“

Disclaimer: Das Interview entstand im Rahmen einer Kooperation mit A1.

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