Media-Saturn: Onlinehandel hat Wachstumsgrenze
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Media-Saturn: Onlinehandel hat Wachstumsgrenze

Media-Saturn: Onlinehandel hat Wachstumsgrenze

Aktuell sieht Norberg aber immer noch ein stürmisches Wachstum des Onlinegeschäftes mit Elektronik. "Wir haben den Internetumsatz voriges Jahr verdoppelt, 2014 werden zehn Prozent der Erlöse im Netz zusammenkommen, mittelfristig werden wir diesen Anteil nochmals verdoppeln”, meint er gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Parallel dazu soll das Netz der Media-Märkte und Saturn-Läden stark steigen. "942 Märkte weltweit haben wir im Moment, 40 bis 50 neue sollen jedes Jahr dazukommen", sagte Norberg. Vor diesem Hintergrund drohten der Belegschaft keine Kürzungen: "Die bestehenden Jobs sind sicher", sagte der Chef der größten europäischen Elektronikkette. "Wir brauchen sogar neues Personal für neue Märkte." Nur in der Hauptverwaltung würden keine neuen Stellen aufgebaut. "Um die Schlagzahl zu erhöhen, legen wir Media und Saturn in Deutschland zu einer einzigen Landesgesellschaft zusammen."

Kritisch äußerte sich Norberg über den fortwährenden Streit zwischen den Eigentümern von Media-Saturn. "Mir wäre es lieber, wenn unsere Eigentümer ihre Auseinandersetzungen nicht öffentlich austragen würden", sagte Norberg. "Und ja, die internen Abstimmungsprozesse werden dadurch nicht einfacher." Er wolle sich allerdings nicht einmischen, "das ist Sache der Gesellschafter". Mehrheitseigner ist der Handelskonzern Metro, Minderheitseigner mit Sperrminorität ist der Geschäftsmann Horst Kellerhals. Beide Seiten streiten seit Jahren auch vor Gerichten über Strategie und Einfluss.

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