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Apps
07/24/2012

Mercedes setzt auf iPad-Apps für Autoverkäufer

Immer häufiger nutzen Unternehmen nicht nur Apps um ihre Produkte beim Endkunden anzupreisen, sondern um das Verkaufspersonal zu unterstützen. Das österreichische Unternehmen Nous hat hierfür eine iPad App für Mercedes Benz entwickelt.

Apps als Promotion-Mittel für den Endkunden, gehören mittlerweile zum guten Ton der großen Unternehmen – auch wenn diese nicht im IT-Sektor tätig sind. Apps für die Angestellten sind meist Produktivitäts-Tools, um auf das firmeninterne Netzwerk oder Daten zuzugreifen. Präsentations- und Point-of-Sale-Apps sind langsam im Kommen. Mit Mercedes Benz setzt die Österreich-Niederlassung eines großen Automobil-Herstellers auf iPads, die den Verkäufern eine bessere Kundenberatung ermöglichen sollen. Die passende App kommt ebenfalls aus Österreich.

App2date
Die App MBÖ App2date basiert auf der Sales-iPad-Lösung NOUSCompanion des österreichischen Entwicklers Nous. Ähnliche Projekte hat Nous auch schon für Unternehmen in den USA und Europa, wie die Bank of New York und Legg Manson, umgesetzt.

Die Mercedes Benz App wird auf Apple iPads installiert, die den Verkäufern zur Verfügung stehen. Beim Start lädt die App automatisch neue Kataloge, technische Pläne und Preise herunter – der Verkäufer muss sich nicht selbst um Updates kümmern. Die Einpflege neuer Inhalte übernimmt Nous, die in diesem Fall als Full-Service-Partner agieren.

PDF-Sammlung
In der derzeitigen Version der MBÖ App2date handelt es sich um einen PDF-Viewer mit automatischer Aktualisierung. Die App zeigt in der linken Spalte eine Liste der Modelle an, rechts die jeweils passenden Preislisten, Kataloge, technische Daten und Abmessungen. Ein Klick auf eines der rechten Elemente öffnet das entsprechende Dokument. Das Einbauen von Bilderstrecken, Videos oder anderen Inhalten wäre jederzeit möglich, da das NOUSCompanion-Framework mit verschiedenen Modulen rasch erweitert werden kann.

Die App befindet sich derzeit in Phase 1, Erweiterungen sind angedacht. Mögliche Erweiterungen wären etwa ein Konfigurator für die verschiedenen Modelle, Bestellformulare und Auftragsbestätigungen. Die Updates für die App können ebenfalls automatisch installiert werden, ohne, dass der Verkäufer sie manuell erneut herunterladen muss. Immer häufiger nutzen Unternehmen nicht nur Apps um ihre Produkte beim Endkunden anzupreisen, sondern um das Verkaufspersonal zu unterstützen.

iPad als Business-Standard
Derzeit nutzt nur Mercedes Benz Österreich die App, da der Mercedes-Vertrieb Länderweise organisiert ist. Die App könnte es künftig auch für Android-Tablets geben, aber Mercedes hat dem iPad den Vorzug gegeben: „Es scheint, dass das iPad wegen seines Look and Feel zum Standard, auch in einer Businessumgebung, wird", sagt Susanne Lehner, Projekt-Managerin bei Nous.

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