Microsoft enträtselt Surface-Pro-Speicherplatz
© Thomas Prenner

Aufschub

Microsoft setzt nicht auf reines Abo-Modell

Nachdem Adobe angekündigt hat, seine Software künftig nur noch über Abonnements zu verkaufen, bei denen Kunden monatlich oder jährlich für das Nutzungsrecht zahlen müssen, haben einige Beobachter erwartet, dass auch Software-Hersteller Microsoft diesen Weg einschlagen wird.

Das hat der Windows-Konzern jetzt aber vorerst dementiert, wie ars technica berichtet. Man halte weiterhin am traditionellen Vertriebsweg fest, gestehe aber ein, dass das Mieten von Software die herkömmlichen Kauf-Modelle wohl innerhalb der nächsten zehn Jahre komplett ablösen werde.


Schrittweise Umstellung
Schon mit Office 2013 hat Microsoft den ersten Schritt in diese Richtung getan. User können ein Abo abschließen, das es erlaubt, die Software auf mehreren Rechnern zu installieren. Im Paket enthalten ist auch zusätzlicher Speicherplatz für Microsofts Cloud-Dienst SkyDrive.

Die Vorteile eines solchen Miet-Modells liegen laut Microsoft vor allem in der schnellen Aktualisierung. Abo-Kunden verfügen immer über die aktuellste Ausgabe ihrer Programme. Auch Cloud-Angebote wie Office 365 lassen sich angebich bei Abo-Modellen besser einbinden.

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