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Prognose
01/12/2012

Morgan Stanley: 2012 Jahr der Windows Phones

Der Finanzdienstleister prognostiziert allein Nokia 37 Millionen verkaufte Windows Phones, 2013 soll sich die Zahl auf 64 Millionen steigern. Trotz des erwarteten Erfolgs will Microsoft Einsparungen an seiner Marketingabteilung vornehmen und hunderte Mitarbeiter entlassen.

Das fängt ja gut an - der US-amerikanische Finanzdienstleister Morgan Stanley prognostiziert Nokia 2012 37 Millionen verkaufte Windows Phones. Die Voraussage von Morgan Stanley bezieht sich wohlgemerkt nur auf die neuesten Nokia-Modell, darunter auch das Lumia 900. Damit könnten neben den sinkenden Verkaufszahlen Nokias auch Microsofts Anteil am Smartphone steil nach oben gehen. 2013 sollen bereits knapp 64 Millionen Nokia-Smartphones mit Windows-Betriebssystem verkauft werden, rechnet man hier auch noch die Windows Phone-Modell von HTC hinzu könnte Microsoft zu einem ernsthaften Herausforderer für Google und Apple werden.

Kürzungen trotz 200-Millionen-Budget
Microsoft wollte hier auch nichts dem Zufall überlassen und hat massive Investitionen in sein Marketingbudget angekündigt. Allein für die Promotion von Windows Phone in den USA werden 2012 knapp 200 Millionen US-Dollar veranschlagt - allerdings könnte das trotz massiven Budgets zu Einsparungen führen. Denn Microsoft möchte seine Marketingabteilung optimieren und könnte im Zuge dessen mehrere Hundert Mitarbeiter entlassen. Das berichtet Bloomberg unter Berufung auf anonyme Quellen. Demnach ist Steve Ballmer, CEO von Microsoft, nicht zufrieden mit dem Ergebnis der massiven Marketingbemühungen, da sie weit hinter den Ergebnissen der Konkurrenten Apple, Google und Amazon zurückbleiben würden.

Apple macht Unternehmenskunden abspenstig
Google konnte erst am Mittwoch ein großes Abkommen mit der spanischen Bank BBVA abschließen, deren 110.000 Mitarbeiter künftig Google Apps verwenden werden. Auch Apple steht Schätzungen zufolge ein rosiges Jahr bevor - Forrester Research schätzt, dass der Technikkonzern dieses Jahr 10 Milliarden Dollar Umsatz mit Hardwareverkäufen an Unternehmen machen wird. Diese Zahl ist vor allem deswegen bemerkenswert, da das Unternehmen in diesem Bereich vor knapp fünf Jahren noch am Boden lag und quasi nicht existent war. Nicht eingerechnet sind knapp 9 Milliarden Dollar, die Apple mit iPad-Verkäufen an Unternehmen machen soll.

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