B2B
19.04.2016

Navi-Hersteller TomTom wieder in der Gewinnzone

Karten machten Rückgänge bei GPS-Systemen für Privatkunden wett.

Der Navi-Hersteller TomTom ist dank seines Kartendienstes zu Jahresanfang in die Gewinnzone zurückgekehrt. Im ersten Quartal erzielte das niederländische Unternehmen den Angaben von Dienstag zufolge einen Gewinn von 4,8 Millionen Euro. Vor Jahresfrist stand noch ein Verlust von 6,9 Millionen Euro in den Büchern.

Kartengeschäft läuft rund

Vor allem das Geschäft mit digitalen Land- und Straßenkarten lief rund, bei dem Volkswagen, Apple und der Fahrdienst Uber zu den Kunden zählen. Dies machte Rückgänge in der Sparte mit GPS-Systemen für Privatkunden wett, der die Smartphone-Konkurrenz zusetzt.

Kooperation mit Bosch

Auch die Kooperation mit Bosch bei der Herstellung elektronischer Fahrassistenz-Technik zahlte sich aus. Hier arbeiten die beiden Unternehmen bei der Entwicklung hochgenauer Karten für selbstfahrende Autos zusammen in Konkurrenz zum Kartendienst Here der Autobauer Audi, BMW und Daimler. Der Umsatz stieg um rund sechs Prozent auf 217 Mio. Euro verfehlte aber knapp die Erwartungen. Die Prognose für das Gesamtjahr bekräftigte der Konzern.