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Netflix und Co lassen Sonys DVD-Geschäft schrumpfen

Sony bekommt die schwindende Nachfrage nach DVD schmerzhaft zu spüren und muss fast 1 Mrd. Euro auf sein Filmgeschäft abschreiben. Der japanische Elektronik- und Unterhaltungskonzern bezifferte die Wertberichtigung im abgelaufenen Quartal auf umgerechnet rund 915 Millionen Euro. Zugleich schraubte das Unternehmen am Montag seine Gewinnerwartungen im Geschäft mit DVD und Blu-Ray-Filmen zurück. Hintergrund sei, dass Sony wie der Gesamtmarkt unter dem Druck der Online-Filmdienste leide.

Immer mehr Kunden sehen sich Filme an, die per Streaming direkt aus dem Internet auf den Bildschirm kommen, anstatt DVD oder Blu-Ray-Discs zu kaufen. Welche Auswirkungen die Abschreibung auf die Bilanz des dritten Geschäftsquartals hat, will Sony zusammen mit den Zahlen vom dritten Vierteljahr am 2. Februar bekanntgeben. Sony ringt um eine Trendwende in seinem Filmgeschäft, kommt nach eigenen Angaben aber nur langsam voran. Filmproduktionschef Michael Lynton wechselt nach 13 Jahren bei Sony Anfang Februar zur Snapchat-Mutter Snap.

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