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B2B
10/22/2013

Netflix zählt weltweit 40 Millionen Abonnenten

Der Online-Videodienst Netflix konnte seine Abonnentenzahlen innerhalb eines Jahres um ein Drittel steigern und will weiter auf eigenproduzierte Inhalte setzen.

Der Umsatz des Online-Videodienstes sei um 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal gestiegen - auf 1,1 Milliarden Dollar (804 Millionen Euro), der Gewinn habe sich gar auf knapp 32 Millionen Dollar vervierfacht, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Der Kurs der Netflix-Aktie sprang im nachbörslichen Handel um 9,45 Prozent auf 388,53 Dollar.

Erfolg mit eigenproduzierten Serien

Im vierten Quartal rechnet Netflix mit 3,32 Millionen neuen Abonnenten. Die neue eigenproduzierte Serie „Orange is the New Black“ sei ein Erfolg bei Kritikern und Publikum; „House of Cards“ hatte kürzlich einen Emmy für die beste Regie in der Kategorie Drama gewonnen. „Wir werden auch in den kommenden Jahren einige der fesselndsten und bemerkenswertesten Inhalte produzieren“, kündigten Netflix-Chef Reed Hastings und Finanzvorstand David Wells an. Netflix werde die Investitionen in eigenproduzierte Inhalte verdoppeln.

In „House of Cards“ geht es um einen von Oscar-Gewinner Kevin Spacey gespielten US-Kongressabgeordneten, der bei seinem Machtstreben über Leichen geht. Anders als bei der wöchentlichen Ausstrahlung im Fernsehen hatte Netflix im Februar alle 13 Folgen auf einmal online gestellt. In „Orange is the New Black“, seit Juli im Netz, geht es um eine Managerin, die wegen Drogenschmuggels ins Gefängnis kommt.