B2B
25.11.2015

Neuer 20-Euro-Schein verspricht mehr Sicherheit

Seit Mittwoch sind neue Zwanzig-Euro-Scheine im Umlauf, die durch neue Hologramme und Kippeffekte das Fälschen der Banknote erschweren sollen.

Seit Mittwoch bringen die Notenbanken 4,3 Milliarden Stück der runderneuerten Banknote unters Volk - an Geldautomaten, Bankschaltern und Ladenkassen. Mit neuen Sicherheitsmerkmalen wollen die Währungshüter Geldfälschern das Handwerk weiter erschweren, denn Zwanziger sind weit verbreitet und waren die mit Abstand am häufigsten gefälschte Banknote.

Hologramm für 20-Euro-Schein

Beim 20-Euro-Schein haben sich die Notenbanker einiges einfallen lassen: Im Hologramm des Scheins ist ein Sichtfenster enthalten. Hält man die Banknote gegen das Licht, wird das Fenster durchsichtig und es erscheint ein Porträt der mythologischen Gestalt Europa, der Namensgeberin der Banknotenserie. Zudem ist der Wert des Zwanzigers als Smaragd-Zahl aufgedruckt. Die glänzende Zahl 20 ändert die Farbe, wenn die Banknote geneigt wird. An den Rändern auf der Vorderseite ist eine Riffelung aufgebracht.

Verbraucher bekommen allerdings nicht in jedem Fall sofort neue Banknoten, wenn sie Geld abheben oder beim Einkaufen Wechselgeld bekommen. Denn die alten Zwanziger bleiben gültig und werden von den Notenbanken erst nach und nach aus dem Verkehr gezogen - etwa wenn sie stark verschmutzt oder beschädigt sind.

Fünfer und Zehner bereits überarbeitet

Der neue Zwanziger ist der dritte in der zweiten Euro-Generation. Seit Mai 2013 ist der überarbeitet Fünfer im Umlauf, seit September 2014 der neue Zehner. Nach und nach sollen alle Stückelungen überarbeitet werden, als nächstes ist der 50-Euro-Schein an der Reihe. Die Vorbereitungen dafür laufen, den Termin für die Einführung des neuen Fünfzigers hat der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) aber noch nicht festgelegt.

Mit dem neuen Zwanziger sollte es nach Einschätzung von EZB und Bundesbank an Ticket- und Parkscheinautomaten - anders als 2013 zeitweise mit dem neuen Fünfer - keine Probleme geben: Automatenbetreiber und Banken hatten seit Frühjahr Zeit, ihre Geräte umzustellen.