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12.01.2013

Nintendo: Wii U-Verkaufszahlen sind stabil

Die neue Spielkonsole von Nintendo blieb im Weihnachtsgeschäft weit hinter den Erwartungen. Nintendo-Chef Iwata gab sich nun im Reuters-Interview zuversichtlich, da die Verkaufszahlen stabil seien und die Kunden zufrieden seien.

Satoru Iwata, der Präsident des japanische Konzerns Nintendo, äußerte sich in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters erstmals über die Verkaufszahlen der neuen Konsole Wii U. "Das Weihnachtsgeschäft war nicht so erfolgreich wie mit der Wii, die bei ihrem Verkaufsstart überall ausverkauft war, doch die Verkaufszahlen sind konstant und nicht schlecht", meinte Iwata. Genaue Zahlen oder Prognosen gab Iwata nicht preis, aber man wolle sich weiterhin auf die Entwicklung attraktiver Produkte für die mobile Spielkonsole Nintendo 3DS sowie für die Wii U konzentrieren, um neue Kunden anzulocken. Insbesondere die Konkurrenz durch mobile Plattformen wie Smartphones und Tablets macht Nintendo derzeit schwer zu schaffen.

Magere Verkaufszahle
Auch wenn Nintendo seine Verkaufszahlen als stabil bezeichnet, Prognosen zeichnen ein bedenkliches Bild für den Spielekonzern. Nintendo hatte im Oktober 5,5 Millionen verkaufte Wii U-Spielkonsolen als Verkaufsziel ausgegeben, im Weihnachtsgeschäft blieb man laut einigen Prognosen weit hinter den Erwartungen zurück. So wanderten in der ersten Verkaufswoche knapp 400.000 Stück über den Ladentisch. In Japan wurden zwischen 8. und 30.Dezember rund 640.000 Wii U verkauft. Der Vorgänger, die Wii, verkaufte sich mehr als 100 Millionen Mal seit ihrer Veröffentlichung 2006.

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