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Patentkriege Nintendo zahlt 30 Millionen US-Dollar Strafe.

Foto: Gregor Gruber
Nintendo muss 30,2 Millionen US-Dollar Strafe zahlen, weil der 3DS ein Patent für stereoskopische Darstellung verletzt. Der Patenthalter Sejiro Tomita forderte ursprünglich über 292 Millionen US-Dollar Schadensersatz.

Nintendo hat einen Patentstreit gegen Sejiro Tomita verloren. Tomita hält ein Patent für die stereoskopische Darstellung von Inhalten mittels optischer Achsen. Dies hat Nintendo mit seiner mobilen Spielkonsole 3DS verletzt, die eine 3D-Darstellung ohne Spezialbrille ermöglicht. Jetzt muss Nintendo 30,2 Millionen US-Dollar an Tomita zahlen.

Der ehemalige Sony-Mitarbeiter hatte ursprünglich über 292 Millionen US-Dollar gefordert, was einem Betrag von 9,80 US-Dollar pro verkauftem Nintendo 3DS entsprochen hätte. Tomita konnte dem Gericht Beweise vorlegen, dass er im Jahr 2003 einen Prototypen seiner patentierten Technologie der Entwicklungsabteilung von Nintendo präsentiert hatte. Nintendo argumentierte, dass Tomita nur einer von vielen, möglichen Anbietern einer solchen Technologie war, mit denen sich Nintendo getroffen hatte. Sein Patent sei außerdem viel zu vage formuliert.

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(futurezone/futurezone) Erstellt am 14.03.2013, 17:00

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