B2B
01.02.2018

Nokia wegen US-Steuerreform tiefer in roten Zahlen

Der Umsatz ging 2017 um zwei Prozent auf 23,1 Mrd. Euro zurück, die US-Steuerreform drückt Nokia ins Minus.

Der einstige Handy-Weltmarktführer Nokia kommt nicht aus den roten Zahlen. Ende 2017 riss die Steuerreform in den USA das finnische Unternehmen sogar noch tiefer in die Verlustzone. Sondereffekte rausgerechnet, lief es 2017 zwar besser als im Vorjahr. Doch für das laufende Jahr dämpfte Konzernchef Rajeev Suri am Donnerstag erneut die Erwartungen. So dürfte der Markt nur um 2 bis 4, statt wie bisher gedacht um bis zu 5 Prozent wachsen. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn soll geringer ausfallen als 2017.

Im abgelaufenen Jahr musste der Netzwerkausrüster unter dem Strich einen Verlust von 1,5 Milliarden Euro hinnehmen - fast doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Hauptgrund dafür ist die unterschiedliche Steuerlast. Hatte Nokia 2016 noch eine Steuergutschrift verbucht, fiel die Belastung diesmal besonders hoch aus. Zugleich sanken die Einnahmen aus dem laufenden Geschäft. So ging der Umsatz um 2 Prozent auf 23,1 Mrd. Euro zurück.