B2B
09.08.2013

Nvidia-Shield verkauft sich gut

Der Grafikchiphersteller Nvidia ist mit dem Verkauf seiner Handheld-Konsole Shield zufrieden. Im vergangenen Quartal musste der Chiphersteller aber einen Gewinnrückgang von 19 Prozent hinnehmen.

Grund für den Gewinnrückgang seien rückläufige Umsätze im PC-Bereich und ein härterer Wettbewerb bei Mobilgeräten, heißt es in einer Mitteilung des Konzerns. Der Umsatz sei um 6,4 Prozent auf 977,2 Millionen Dollar zurückgegangen. Der Nettogewinn fiel auf 96,4 Millionen Dollar oder 16 Cent je Aktie im zweiten Quartal nach 119 Millionen Dollar oder 19 Cent pro Anteilsschein vor Jahresfrist. Ohne Sonderposten belief sich der Gewinn auf 23 Cent je Aktie.

Shield-Produktion wird gesteigert
In Analystengesprächen nach der Präsentation der Zahlen zeigte sich Nvidia-CEO Jen-Hsun Huang mit den Verkäufen der Handheld-Konsole Shield zufrieden. Alle Geräte, die an den Handel ausgeliefert wurden, seien verkauft worden, wird Huang von CNet zitiert.  Man werde nun die Produktion steigern.

Der Start des tragbaren Videospielsystems war ursprünglich für Ende Juni vorgesehen, musste aber um einen Monat

. Nvidia senkte dabei auch den Preis für das Gerät von 349 auf 299 Dollar. Ende Juli wurden die ersten Geräte an Vorbesteller ausgeliefert. Einige Tausend Stück der Handheld-Konsole gelangten auch in den Handel.

Mehr zum Thema

  • Nvidia Shield: Gaming-Monster in Plastikhülle