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ICT Austria
09/04/2014

Österreichische IT-Unternehmen schließen sich zusammen

Damit die Wertschöpfung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie in Österreich bleibt, wollen fünf wichtige heimische IT-Unternehmen zusammenarbeiten.

ICT Austria, Center for Business Technology, ist ein Zusammenschluss von fünf international tätigen IT-Unternehmen. Die Beteiligten sind APC, bit group, Braintribe IT-Technologies, Kapsch BusinessCom und scc EDV-Beratung; aber man hat nicht vor nur zu fünft zu bleiben. Gemeinsam soll gezeigt werden wie wichtig es ist die gesamte ICT Wertschöpfungskette im eigenen Land zu haben – und daran wird auch aktiv gearbeitet. (ICT steht für Information and Communication Technology.)

Es bestehe ein wesentlicher Unterschied darin, ob ein Produkt lediglich verkauft oder auch in Österreich entwickelt werde, sagt Wolfgang Horak, Geschäftsführer von ICT Austria. "Entwicklung im eigenen Land ist ein wesentlicher Teil der lokalen Wertschöpfung." Laut Achim Kaspar, General Manager von Cisco Österreich, ist es sehr wichtig in der global vernetzten Welt in Österreich zu forschen, sonst falle der heimische Markt international zurück. "Der IT-Bereich wird in den nächsten Jahren noch wachsen. Es ist wichtig auf lokale Bedürfnisse einzugehen", meint Hassen Oezkan Kirmaci, Area Manager beim Marktanalyseunternehmen Gartner.

Vielfältige Zusammenarbeit

Auf verschiedene Arten möchte ICT Austria dazu beitragen, die Wertschöpfung in Österreich zu fördern. So werden zum Beispiel Start-ups mit innovativen Ideen logistisch unterstützt. Dies soll jungen Unternehmen helfen, sich in der internationalen IT-Landschaft besser zurechtzufinden. Manfred Brandner, CEO von bit group und Mitglied von ICT Austria, weist darauf hin, dass in den letzten Jahren ein Rückfall im IT-Bereich bemerkbar gewesen sei, nicht zuletzt auch wegen dem Mangel an Fachkräften. Aus diesem Grund investiert der Zusammenschluss aus Unternehmen auch in Aus- und Weiterbildung. Insgesamt bringen die Mitglieder in etwa zehn Prozent ihres Umsatzes für zukunftsfördernde Projekte auf. Davon sind circa sieben Prozent für Innovationen, Forschung und Entwicklung vorgesehen, das restliche Kapital ist für die Bildung bestimmt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist laut den fünf Unternehmen die Kommunikation und der Austausch von Wissen. Man sieht sich selbst als „missing link zwischen internationalen Technologieherstellern und österreichischen Kunden.“ Damit man Informations- und Kommunikationstechnologien hocheffizient nutzen könne, sei der Austausch von Know-how unbedingt notwendig, sagt Jochen Borenich von Kapsch Business Com. Aber auch interessante Themen sollen vorangetrieben werden, sodass Unternehmen neue Anregungen bekommen wodurch ein Stillstand im Fortschritt vermieden werden soll . Bei solchen Projekten sei Zusammenarbeit gefragt, so Horak. "Gemeinsam bringt man eher was zustande als alleine."

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