B2B 27.02.2013

Office fürs iPad kommt nicht so schnell

Ein leitender Angestellter bei Microsoft, der die Zuständigkeit für Office-Produkte übernommen hatte, wollte am Dienstag in einem Webcast für Journalisten keine Auskünfte darüber erteilen, wann es eine Office-Version fürs iPad geben wird.

Analysten schätzen, dass Microsoft die Entwicklung von Office-Apps fürs iPad rund 2,5 Milliarden Extra-Gewinn pro Jahr bescheren würde. Doch der Microsoft-Angestellte schweigt sich aus und verweist stattdessen auf die Online-Versionen der Office Apps, die man via Browser erreichen kann. "Wir haben viel Arbeit in unser iOS-Angebot gesteckt und haben die Web Apps substanziell verbessert, in Zusammenarbeit mit Apple", sagt Kurt DelBene.

Während es für OneNote, Lync und SharePoint bereits native Versionen für iOS gibt, müssen 100 Millionen iPad-Besitzer, die ihre Geräte zur Arbeit mitbringen wollen, weiter auf native Versionen von Word, Excel und PowerPoint verzichten, berichtet Reuters. Der Grund für diese Zurückhaltung sei angeblich darin zu suchen, dass Microsoft damit die Vorteile seiner eigenen Surface-Tablets, auf denen Office nativ verfügbar ist, mindern würde. Office zählt nach wie vor zu den Kernelementen von Microsofts Strategie.

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( futurezone , reuters ) Erstellt am 27.02.2013