B2B
29.09.2015

Online-Dating-Markt in Österreich lockt Smartphone-User

Österreichs Online-Dating-Markt wächst wieder. Die Plattform-Betreiber erzielen Gewinne aus Smartphone-Angeboten. Der Ashley-Madison-Hack sorgte für keinen Umsatzrückgang.

Laut dem jüngsten Branchenbericht von Singleboersen-Vergleich.at konnten Online-Dating-Plattformen wieder zulegen. Zwar würden Smartphone-Kunden nicht so viel Geld fürs Dating mit dem Handy ausgeben wie sie zuvor online bei diversen Plattformen fürs Dating investiert haben, aber die Verluste durch den „Mobile Shift“ auf Smartphones konnten die Anbieter von Online-Dating dennoch erstmals ausgleichen. 17,9 Millionen Euro wurde in Österreich mit Online- und Smartphone-Dating umgesetzt, das sind rund 700.000 Euro mehr als im Vorjahr.

Die Ashley Madison-Affäre hatte übrigens keine Auswirkungen auf das Dating-Verhalten der Österreicher im Netz. Obwohl weltweit Millionen von Mitgliederdaten öffentlich geworden sind und wie berichtet auch bis zu 80.000 Österreicher von der Affäre betroffen waren, setzte die Mehrheit der Seitenspringer ihre Suche nach Affären weiter fort. Laut dem Portal Singleboersen-Vergleich.at sei die Zahl der Registrierungen sogar trotz der Affäre deutlich nach oben gegangen. Daniel Baltzer von Singleboersen-Vergleich.at: „Der AshleyMadison-Hack hat zwar für viele Schlagzeilen gesorgt, aber die Seitenspringer hierzulande beißt das nicht.“