B2B 13.02.2013

Opera-Gründer macht Weg für Verkauf frei

Der norwegische Browser-Hersteller könnte schon bald verkauft werden. Opera-Gründer Jon von Tetzchner reduzierte seine Anteile am Unternehmen um die Hälfte und kann so einen möglichen Verkauf nicht mehr blockieren. Zuletzt war Facebook im Gespräch für eine mögliche Übernahme.

Jon von Tetzchner, Gründer des norwegischen Software-Herstellers Opera, der den gleichnamigen Browsers produziert, hat einen großen Teil seiner Anteile am Unternehmen verkauft. Das berichtet das norwegische Nachrichtenportal Digi.no. Von Tetzchner hielt bis zuletzt rund 10,9 Prozent der Anteile am börsennotierten Unternehmen, war jedoch bereits seit längerer Zeit als CEO ausgeschieden und nicht mehr im Tagesgeschäft involviert. Dennoch konnte er mit seinem Anteil einen Verkauf des Unternehmens blockieren. Diesen reduzierte er nun auf rund 5,18 Prozent.

Beständig
Vor einigen Monaten

, wonach Facebook Opera kaufen will. Damals äußerte sich jedoch von Tetzchner kritisch zu den Gerüchten und befürwortete eine selbstständige Lösung. Opera ist mit rund 1,2 Prozent Marktanteil (StatCounter) derzeit die Nummer Fünf auf dem Browsermarkt und konnte sich in seiner Firmengeschichte nie zweistellige Marktanteile erreichen. Dennoch ist vor allem der mobile Browser sehr beliebt, da dieser Daten zuvor komprimiert und so die Ladegeschwindigkeit auf Smartphones deutlich beschleunigen kann.

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( futurezone ) Erstellt am 13.02.2013