Panasonic will seine Medizinsparte abstoßen

© AP/Shizuo Kambayashi

B2B
10/07/2014

Panasonic kündigt Investition in Giga-Batteriefabrik an

Gemeinsam mit den US-Elektroautobauer Tesla will der japanische Elektronikkonzern Panasonic eine Gigafabrik für Lithium-Ionen-Batterien bauen.

Der japanische Elektronikkonzern Panasonic hat am Dienstag seine erste Investition in die mit dem US-Elektroautobauer Tesla geplante Gigafabrik für Lithium-Ionen-Batterien angekündigt. Es gehe um einen zweistelligen Milliardenbetrag in Yen (mehrere hundert Millionen Euro), sagte Unternehmenschef Kazuhiro Tsuga am Dienstag bei einer Elektronikmesse in Tokio.

Die Investitionen seien „Schritt für Schritt“ geplant und sollten sich an der Produktion orientieren. „Wir wollen vermeiden, dass Tesla nicht so viele Autos bauen kann, wie es will, nur weil Batterien fehlen“.

Panasonic, einer der weltweit größten Hersteller von Lithium-Ionen-Batterien, und Tesla hatten Ende Juli den Bau einer riesigen Fabrik im US-Bundesstaat Nevada verkündet. Panasonic soll Batteriezellen bauen und in Ausrüstung und Maschinen investieren, für den Betrieb soll Tesla verantwortlich sein. Finanzielle Details der Zusammenarbeit gaben die beiden Unternehmen nicht bekannt. Durch die Batterieproduktion in der riesigen Anlage sollen die Herstellungskosten sinken und letztlich Elektroautos populärer werden.