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Smartwatch

Pebble muss ein Viertel der Mitarbeiter kündigen

Smartwatch-Hersteller Pebble befürchtet einen finanziellen Engpass und entlässt deshalb 40 Mitarbeiter. Das ist ein Viertel der gesamten Belegschaft, wie Pebble-Chef Eric Migicovsky in einem Interview ankündigte. Das Unternehmen habe in den vergangenen acht Monaten 26 Millionen Dollar an Investitionen erhalten. 2015 waren durch eine Kickstarter-Kampagne 20 Millionen Dollar eingenommen worden. Man wolle vorsichtig in diesem Jahr sein, denn Geld sei im Silicon Valley derzeit ziemlich knapp, sagte Migicovsky.

Langzeitplan für 10 Jahre

Akute Finanzprobleme bestritt der Pebble-Chef allerdings. Man habe eine Langzeitvision für die nächsten fünf bis zehn Jahre und wolle sich verstärkt auf die Gesundheits- und Fitness-Aspekte der eigenen Wearables konzentrieren. Unklar bleibt hingegen, ob die Verkaufszahlen durch den Markteinstieg von Apple und weitere Smartwatches anderer Konkurrenten der Pebble bereits geschadet haben.

Im Februar 2015 teilte Pebble mit, eine Million Smartwatches verkauft zu haben seit 2013. Auch Apple gab bisher keine Zahlen bekannt, selbst die vorsichtigsten Analysten rechnen aber mit zehn Millionen verkauften Uhren in knapp einem Jahr. Dass der Markt definitiv im Umbruch ist, muss auch Fitness-Gadget-Hersteller FitBit zur Kenntnis nehmen. Dessen Aktie verlor in den vergangenen Monaten stark an Wert.

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