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Investment
01/17/2012

Pecik erhöht Telekom-Anteil auf über 20 Prozent

Die RPR-Privatstiftung des österreichischen Investors hält laut einer Mitteilung der Telekom Austria nun direkt und indirekt 20,118 Prozent am Unternehmen. Vor der ordentlichen Aktionärs-Versammlung im Mai will Pecik persönliche Wünsche in die Wege leiten.

Der österreichische Investor Ronny Pecik hat sein Engagement bei der börsenotierten Telekom Austria AG weiter ausgebaut. Direkt und indirekt verfügt seine RPR Privatstiftung zwar wie bisher über 15,018 Prozent der Telekom-Aktien, zusätzlich hält die Stiftung aber indirekt schon Call-Optionen über weitere 5,100 Prozent, die bis 18. Juni jederzeit ausgeübt werden können. Damit hält die RPR Privatstiftung direkt und indirekt 20,118 Prozent, teilte die Telekom Austria am Montagabend ad-hoc mit.

Am 25. November war das Überschreiten der 15-Prozent-Schwelle bei der Telekom Austria durch Pecik bekanntgeworden. Dieses Paket war damals rund 540 Mio. Euro wert. Seither sind rund 5 Prozent hinzugekommen. Die Meldung, dass Pecik mehr als 20 Prozent hält, war schon vor Weihnachten erwartet worden. Zwischendurch war sogar von 29 Prozent die Rede. Hauptaktionär der Telekom ist mit 28,42 Prozent die Staatsholding ÖIAG.

Persönliche Wünsche
In einem Zeitungsbericht hatte Pecik Anfang Dezember angekündigt, er wolle bei der Telekom vier Aufsichtsratssitze haben und bei den Vorstandsbesetzungen mitreden. Der Vorstand solle auf drei bis vier Mitglieder aufgestockt werden, hieß es. Noch vor der für 23. Mai geplanten ordentlichen Aktionärsversammlung wolle der Investor eine außertourliche Hauptversammlung einberufen, um die personellen Wünsche in die Wege zu leiten, schrieb "Die Presse" damals. Anfang September war Pecik mit Hilfe seines ägyptischen Geldgebers Naguib Sawiris erstmals groß bei der Telekom Austria eingestiegen.

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