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Online-Dienste

ProSiebenSat.1 plant milliardenschweres Digitalgeschäft

„Unsere Strategie ist es, unabhängiger von Werbeeinnahmen zu werden und in neue digitale Geschäftsmodelle zu investieren“, sagte Digitalvorstand Christian Wegner dem Magazin „Wirtschaftswoche“. In den letzten zwei Jahren lag die Wachstumsrate des Konzerns bei 40 Prozent und sei zur Hälfte durch Übernahmen geprägt gewesen, erklärte Wegner. Auch in den kommenden Jahren will man daher weitere Online-Händler kaufen und so im Digitalgeschäft stark weiterwachsen.

Beteiligung an Deezer

ProSiebenSat.1 hatte erst vor kurzem angekündigt, sich am Musikstreaming-Dienst Deezer zu beteiligen. In das Geschäft bringt der TV-Konzern seinen eigenen Streaming-Dienst Ampya ein, den die Münchner erst im Juni 2013 an den Start gebracht hatten. Gemeinsam wollen die Anbieter Marktführer in Deutschland werden. Auch andere Sender verdienen immer mehr Geld mit Online-Geschäftsmodellen, zum Beispiel mit digitalen Musikanbietern und Verkaufsplattformen im Internet. Die RTL-Group steigerte den Digitalumsatz im letzten Jahr um 26 Prozent auf 236 Millionen Euro. Sie ist mittlerweile der weltweit drittgrößte Anbieter auf der Videoplattform YouTube.

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