B2B 21.09.2017

Ransomware kostete FedEx 300 Millionen Dollar

Bei der FedEx-Tochter TNT Express kam es zu Problemen © Bild: REUTERS/United Photos

Wie aus dem aktuellen Ergebnis der Logistik-Firma hervorgeht, hat die globale Ransomware-Attacke für einen hohen finanziellen Schaden gesorgt.

Laut den Finanzen des Unternehmens FedEx hat die Ransomware-Attacke, die unter dem Namen Petya bekannt wurde, für Millionenschäden gesorgt. Konkret betroffen war die Abteilung TNT Express in Europa, das zu FedEx gehört. Dort kam es im Zuge der Attacke zu massiven Störungen. Schon damals wurde gewarnt, dass die finanziellen Auswirkungen groß sein dürften. Nun stellte sich heraus, dass der Schaden geschätzt 300 Millionen US-Dollar beträgt, wie ZDnet berichtet.

Das geht aus dem Rückgang im Geschäft hervor, den FedEx verzeichnete. Erschwerend kam der Hurrikane Harvey hinzu, der den Betrieb in den USA massiv einschränkte.

Die Ransomware, die eine Abwandlung der bekannte Software Petya ist, richtete auch in Österreich Millionenschäden an. International war FedEx eines der prominentesten Opfer, daneben war unter anderem auch die Reedereigruppe Maersk betroffen.

( futurezone ) Erstellt am 21.09.2017