Quartalsbericht
07/29/2011

Samsung kämpft mit Gewinneinbußen

18 Prozent weniger verdient als im Vorjahreszeitraum

Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat im zweiten Quartal Gewinneinbußen von 18 Prozent hinnehmen müssen. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, betrug der Gewinn 3,51 Bio. Won (2,34 Mrd. Euro) im Quartal, das am 30 Juni endete.

Im Vorjahreszeitraum waren noch 4,28 Bio. Won erwirtschaftet worden. Der Umsatz stieg hingegen um 4,1 Prozent auf 39,4 Bio. Won - im Vorjahr waren es 37,9 Bio. Won gewesen. Im Bildschirm-Geschäft erlitt Samsung nun das zweite Vierteljahr in Folge einen Verlust, diesmal waren es 210 Mrd. Won. Samsung gilt als der größte Konzern Südkoreas.

Samsung rechnet zudem nicht damit, dass sich das Unternehmen schnell erholen wird. Verantwortlich dafür sei die schlechte Wirtschaftslage in Europa und den USA. Vor allem bei den TV-Geräten gab es schwere Einbussen. Damit hätten auch Sony und Panasonic zu kämpfen, heißt es bei Samsung.

Samsung hofft nun, dass die Smartphone- und Tablet-Verkäufe weiterhin das Geschäft retten. Vom Galaxy SII wurden in 85 Tagen bereits fünf Millionen Stück abgesetzt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum wiesen die Südkoreaner in der Telekommunikationssparte dank ihres Flaggschiffs Galaxy einen auf 1,67 Bill. Won mehr als verdoppelten Betriebsgewinn aus. Wieviele Geräte insgesamt verkauft worden sind gab Samsung allerdings nicht bekannt.

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