B2B
01.03.2015

Samsung Pay: Apple Pay bekommt Konkurrenz

Samsung will Apple mit einem eigenen Bezahldienst Druck machen. Dabei setzt der Konzern auf eine clevere Technologie, die deutlich leichter zu übernehmen ist als Apple Pay.

Nach Apple hat nun auch Samsung eine eigene Bezahlplattform angekündigt. Samsung Pay soll das kontaktlose Bezahlen mit Samsung-Smartphones ermöglichen. Vorerst werden lediglich das Samsung Galaxy S6 sowie das S6 Edge unterstüzt, da nur diese Modelle sowohl NFC- als auch die neue „Magnetic Secure Transmission“-Technologie (MST) unterstützen.

MST soll ermöglichen, dass man auch bei herkömmlichen Terminals, die auf Kreditkarten ausgelegt sind, damit bezahlen kann. Das ermögliche es, dass „Samsung Pay“ bereits jetzt an über 30 Millionen Stellen weltweit verwendet werden könnte. Damit übertrumpfe man selbst Apple Pay, das einen NFC-fähigen Terminal erfordert.

Europa-Expansion geplant

Die Technologie wurde von LoopPay entwickelt, das kürzlich von Samsung übernommen wurde. Der Konzern hat sich zudem schlagkräftige Unterstützung aus dem Finanzwesen geholt und Kooperationen mit American Express, Bank of America, Citi, JPMorgan Chase und U.S. Bank abgeschlossen.

Die Sicherheit werde durch die hauseigene KNOX-Technologie sowie Token-Verfahren gewährleistet, wie sie bei Apple auch zum Einsatz kommen. Zur Autorisierung der Zahlung muss der Benutzer seine Identität mit einem Fingerabdruck bestätigen. Samsung Pay wird im Sommer in den USA starten, eine Expansion nach Europa und China sei aber ebenfalls geplant. Hierfür nannte der Konzern aber noch keinen Zeitplan.

Alle News, Hands-Ons und Hintergrundgeschichten zum Mobile World Congress.

Disclaimer: Redakteure der futurezone berichteten live vom Mobile World Congress in Barcelona. Die Reisekosten wurden von der futurezone GmbH selbst sowie von Samsung, ZTE und T-Mobile übernommen.