B2B
07.02.2017

Schadenersatz für US-DVD-Laufwerksbesitzer

US-Computernutzer, die vor mehr als zehn Jahren einen Rechner mit DVD-Laufwerk gekauft haben, haben Anspruch Schadenersatz zugesprochen bekommen.

Eine erflogreiche Massenklage in den USA wegen Preisabsprachen zwischen den DVD-Laufwerksherstellern Sony, NEC, Panasonic und Hitachi-LG hat zur Folge, dass Kunden, die vor mehr als zehn Jahren Computer mit DVD-Laufwerken gekauft haben, Anspruch auf Entschädigung haben, wie theverge berichtet. Die betroffenen Unternehmen haben einem Vergleich zugestimmt. Pro DVD-Laufwerk, das zwischen erstem April 2003 und 31. Dezember 2008 gekauft wurde, können 10 US-Dollar (rund 9,4 Euro) zurückgefordert werden. Das gilt für in Computern verbauten Laufwerken genauso wie für einzeln erstandene Laufwerke. Den geklagten Herstellern wurde vorgeworfen, ihre Laufwerke zu überhöhten Preisen an PC-Hersteller verkauft zu haben.

Um eine Rückerstattung zu bekommen, müssen Betroffene vor dem ersten Juli eine Forderung einreichen. Ein Kaufnachweis ist nicht notwendig, wie cnet berichtet. Von den Vergleichsverwaltern werden lediglich Namen, E-Mail-Adressen und Zahl der betroffenen DVD-Laufwerke gesammelt. Die Ausdzahlung erfolgt erst, nachdem alle offenen Forderungen, die aus dem Prozess entstanden sind, abgegolten sind. Sony, NEC, Panasonic und Hitachi-LG haben 124,5 Millionen US-Dollar für den Vergleich zur Verfügung gestellt, was für Kompensationszahlungen für 9,3 Millionen Laufwerke reicht. Die Rückforderung ist nur für Geräte möglich, die in den US-Bundesstaaten Arizona, California, District of Columbia, Florida, Hawaii, Kansas, Maine, Massachusetts, Michigan, Minnesota, Missouri, Montana, Nebraska, Nevada, New Hampshire, New Mexico, New York, North Carolina, Oregon, Tennessee, Utah, Vermont, West Virginia, oder Wisconsin erworben wurden.