B2B
06.06.2011

Schwedischer Spiele-Entwickler kauft JoWooD

Es gibt keine Beschäftigungsgarantien für die verbliebenen Mitarbeiter. Auch für die Altaktionäre wird es nichts geben.

Der schwedische Spiele-Entwickler Wingefors Invest AB (Karlstad, Schweden) kauft den insolventen steirischen Spielehersteller JoWooD. Masseverwalter Helmut Platzgummer sagte am Montagnachmittag zur APA, dass die Schweden wesentliche Teile der JoWooD erworben haben. Geplant sei, den Betrieb in eingeschränkter Form weiter zu führen. Für die verbliebenen Mitarbeiter gibt es aber keine Beschäftigungsgarantien.

Für die Altaktionäre wird es nichts geben. Mitte April waren Verhandlungen mit möglichen Investoren gescheitert, worauf das im Jänner beantragte Sanierungsverfahren für das schwer defizitäre steirische Computerspiele-Unternehmen hinfällig war.

Die Schweden übernehmen über eine Tochter GO (Game Outlet Aktiebolag) den überwiegenden Teil des JoWooD-Vermögens in Österreich und 95 Prozent an der rumänischen Tochter SC Quantic LAB SRL. Das geht aus der Anzeige bei der Wettbewerbsbehörde hervor.