B2B
19.03.2015

Sharp soll Abbau von 6.000 Stellen planen

Einem Insider zufolge soll der schwächelnde Sharp-Konzern rund zwölf Prozent aller Stellen streichen. Trifft dies zu, müsste Sharp rund 1,5 Milliarden Euro dafür zahlen.

Der angeschlagene Elektronik-Konzern Sharp plant einem Insider zufolge den Abbau von rund 6.000 Stellen. Jeweils 3.000 Arbeitsplätze sollen im heimischen Japan und im Ausland wegfallen, sagte eine mit dem Vorhaben vertraute Person am Donnerstag. Die Streichung von rund zwölf Prozent aller Jobs werde das Unternehmen umgerechnet rund 1,5 Milliarden Euro kosten.

Laut der Zeitung "Nikkei" könnten vor allem Stellen in den USA bedroht sein. Das Management erklärte, es erwäge mehrere Optionen, um das Unternehmen zu sanieren. Es seien aber noch keine Entscheidungen gefallen.

Sharp rechnet in dem bis Ende März laufenden Geschäftsjahr 2014/15 mit dem dritten Verlust in vier Jahren. Dem Konzern macht der Preiskampf bei Bildschirmen und ein enttäuschender Smartphone-Absatz in China zu schaffen.