B2B
14.05.2013

Sharp verzeichnet Rekordverlust

4,1 Mrd. Euro minus 2012/13. Heuer will Sharp aber in die Gewinnzone kommen.

Der angeschlagene Elektronik-Riese Sharp ist im abgelaufenen Geschäftsjahr so tief in die roten Zahlen gerutscht wie noch nie. Wie der Flachbild-TV-Pionier am Dienstag bekannt gab, fiel zum Bilanzstichtag 31. März ein Rekordverlust von 545,3 Mrd. Yen (4,1 Mrd. Euro) an. Das Vorjahr hatte Sharp mit einem Fehlbetrag von 376,1 Mrd. Yen abgeschlossen.

Im laufenden Geschäftsjahr rechnet der Konzern jedoch mit einer Rückkehr in die Gewinnzone. So wird ein Nettogewinn von 5 Mrd. Yen angepeilt.

Sharp ist auf frisches Geld von außen angewiesen. Der Konzern ist bereits eine Partnerschaft mit dem Konkurrenten Samsung eingegangen und holte sich den Chip-Spezialisten Qualcomm ins Boot. Im vergangenen Herbst hatte Sharp Existenz-Sorgen eingestehen müssen.

Mehr zum Thema

  • Linzer App Runtastic bei 30 Millionen Downloads
  • Groupon konnte Umsatz merklich steigern
  • Umsatzrückgang bei Deutscher Telekom