B2B
19.02.2015

Sony könnte aus Smartphone- und TV-Markt aussteigen

CEO Hirai schließt nicht aus, dass die wenig profitablen Smartphone- und TV-Sparten von Sony in den nächsten drei Jahren abgestoßen werden.

Sony-CEO Kazuo Hirai hat den ehrgeizigen Plan, den Gewinn seines Unternehmens in den nächsten drei Jahren um das 25-fache zu steigern. Erreichen will er dies, indem profitable Sparten wie das Geschäft mit Kamerasensoren und der Spielkonsole PlayStation gefördert werden, während man sich von weniger profitablen trennen könnte. Wie Reuters berichtet, schließt Hirai "eine Exit-Strategie für die TV- und Smartphone-Sparte nicht aus".

Während das Geschäft der Unterhaltungssparte gut läuft, kommt Sony bei Smartphones immer mehr durch chinesische Konkurrenz unter Druck. Das laufende Geschäftsjahr, das am 31. März endet, sollte einen Gewinn von 20 Milliarden Yen (147 Mio. Euro) bringen. Im Geschäftsjahr 2017/18 will Hirai ein Niveau von 500 Milliarden Yen (3,6 Milliarden Euro) erreichen.

Ein 25 mal höherer Gewinn soll Investoren anlocken und den langfristigen Erfolg von Sony sichern. Sony wird bereits seit Längerem intern umstrukturiert. Im Zuge dieser Veränderung ist es bereits zum Abstoß des PC-Geschäfts gekommen. Außerdem wurden tausende Arbeitsplätze abgebaut.