B2B
08.08.2014

Spielefirma Zynga in der Krise

Die angeschlagene Spielefirma Zynga ("Farmville“) verliert auf dem Weg ins mobile Internet viel mehr Geld als erwartet.

Der Finanzausblick für 2014 wurde gesenkt und der Verkaufsstart mehrerer Neuerscheinungen verschoben, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Investoren schickten die Zynga-Aktie auf Talfahrt. Das Papier, das in den letzten drei Monaten ohnehin schon 18 Prozent eingebüßt hatte, sank nachbörslich um fast zehn Prozent.

Verlust gewachsen

Die Quartalszahlen fielen ernüchternd aus: Von Mai bis Juni machte Zynga einen Verlust von 62,5 Millionen Dollar (46,8 Millionen Euro). Im Vorjahreszeitraum war der Fehlbetrag noch viel niedriger. Der Umsatz brach um 33,6 Prozent auf 153,2 Millionen Dollar ein.

Zynga war einst mit Facebook-Spielen wie „Farmville“ oder „Cityville“ erfolgreich, schaffte es jedoch nicht, mit neuen Hits daran anzuknüpfen. Das Unternehmen tut sich zudem schwer mit dem Wandel vom klassischen PC zu mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets.