B2B
16.06.2017

Spotify: Mehr Verluste trotz kräftigem Wachstum

Massive Investitionen sorgen für einen höheren operativen Verlust, obwohl der Dienst kräftig gewachsen ist. Ein Börsengang sei möglich, konkrete Pläne gibt es aber noch nicht.

Der als Börsenkandidat gehandelte Musik-Streamingdienst Spotify wächst kräftig, rutscht aber immer tiefer in die roten Zahlen. Der operative Verlust des schwedischen Unternehmens stieg 2016 gegenüber dem Jahr davor von 236 auf 349 Mio. Euro, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Börsenmitteilung der Spotify-Holdinggesellschaft in Luxemburg hervorging.

Grund dafür seien massive Investitionen in Produktentwicklung und Auslandsexpansion. Der Umsatz schoss um mehr als 50 Prozent auf 2,93 Mrd. Euro in die Höhe.

Börsengang rückt näher

Spotify liebäugelt mit einem Börsengang, hat nach eigener Auskunft dafür aber keine konkreten Pläne. Früheren Insiderinformationen zufolge könnte das Unternehmen den Schritt immer noch binnen eines Jahres machen. Spotify ermöglicht es seinen Nutzern, gegen Bezahlung Musik von großen Plattenfirmen wie Sony, EMI, Warner Music Group und Universal über das Internet zu hören.