B2B
06.08.2014

Sprint zieht Angebot für T-Mobile USA zurück

Der US-Mobilfunker Sprint hat sein Interesse an T-Mobile USA zurückgezogen. Die französische Iliad ist weiter an der Tochter der Deutschen Telekom interessiert.

Wie das „Wall Street Journal“ am Dienstagabend mit Bezug auf Insider schreibt, sollen die regulatorischen Hürden dem Unternehmen zu hoch sein. Seit Monaten gibt es Gerüchte, der mehrheitlich zur japanischen Softbank gehörende Wettbewerber Sprint wolle T-Mobile US schlucken.

Allerdings gilt es als fraglich, ob ein solcher Megadeal bei den Wettbewerbshütern überhaupt durchkäme. Denn dadurch würde ein neuer Mobilfunkriese in den USA entstehen mit mehr als 100 Millionen Kunden.

Franzosen weiter interessiert

Als erster Interessent mit einem offiziellen Kaufangebot für die US-Tochter der Deutschen Telekom war in der vergangenen Woche der französische Internetkonzern Iliad auf den Plan getreten. Das Unternehmen bietet 15 Milliarden Dollar (11,2 Milliarden Euro) für einen Anteil von 56,6 Prozent. Spekulationen zufolge will Iliad sein Angebot, das sich auf 33 Dollar pro Aktie beläuft, aufstocken. T-Mobile und Sprint sollen sich nämlich schon auf einen Preis von 40 Dollar geeinigt haben.