B2B
20.11.2013

Steve Ballmer verteidigt Bing und Xbox vor Investoren

In seiner letzten Rede auf der Aktionärs-Hauptversammlung wies Ballmer jegliche Kritik an Xbox und Bing, die Kritikern zufolge Milliarden kosten, zurück.

Der scheidende Microsoft-CEO Steve Ballmer hat zum letzten Mal in seiner Amtszeit eine Rede auf der jährlichen Hauptversammlung gehalten. Darin reagierte er auch indirekt auf die zuletzt laut gewordene Kritik an Xbox und Bing. Diese würden lediglich Verluste fabrizieren, die den Rest des Unternehmens am Wachstum hindern. Er verteidigte die beiden Sparten jedoch am Beispiel der Integration verschiedener Microsoft-Dienste wie SkyDrive und Bing

in der Xbox One
. Die neue Spielkonsole sei „ein Spiegelbild dessen, was möglich ist, wenn ein Unternehmen durch eine Vision vereint wird.“

Kritik an Aktienpreis

Zudem bezeichnete er den Kauf von Nokias Mobilfunksparte als „bezeichnenden Moment in der Verwandlung des Unternehmens“. Der Kauf werde laut Ballmer Windows Phones und Tablets einen weiteren Schub geben. In einer anschließenden Fragerunde musste Ballmer sich unter anderem für den in den letzten Jahren gefallenen Aktienkurs verteidigen: „Unser Aktienpreis beträgt 60 Prozent von dem Wert, als ich das Amt als CEO übernommen hatte. In der selben Zeit konnten wir allerdings unsere Gewinne verdreifachen.“ Ballmer meinte jedoch, dass der Preis nach oben könnte, wenn das Unternehmen weiterhin auf langfristige Gewinne bedacht bleibe.

Mehr Sicherheit

In einer Frage zum Thema Überwachung betonte unter anderem Microsofts Leiter der Rechtsabteilung, Brad Smit, dass man an einer Verbesserung der Sicherheit arbeite, insbesondere an solcher, die das „Herumschnüffeln von Regierungen“ verhindert. Ohne Gmail beim Namen zu nennen meinte er zudem, dass Microsoft keine E-Mails scannt um passende Werbung anzuzeigen.