B2B
15.05.2012

Steve Ballmer zum schlechtesten CEO gewählt

Das Wirtschaftsmagazin Forbes hat den Microsoft-Chef als schlechteste Führungskraft eines großen US-amerikanischen Börsenunternehmens gewählt. Unter ihm würden Arbeitsplätze und Aktienwert leiden.

Als der aktuelle Microsoft-CEO Steve Ballmer im Jahr 2000 Microsoft übernommen hat, lag der Aktienwert bei rund 60 US-Dollar. 2002 waren es nur noch 20 US-Dollar, aktuell liegt der Anteilswert wieder bei etwa 30 US-Dollar. Der Grund liegt laut Forbes darin, dass wichtige Produkte immer wieder verschoben wurden und Innovationen ausblieben. Besonders die Entwicklung des XP-Nachfolgers Windows Vista unter Ballmer habe zu lange gedauert und zu viele Mittel verschlungen. Auch Windows 7 und Office 2010 konnten keine aufregenden Neuerungen für Anwender bringen.

Forbes zufolge ist Microsoft immer noch das gleiche Unternehmen, das Ballmer vor zehn Jahren übernommen hat. Die Redmonder können nicht angemessen auf die Veränderungen des Marktes und die Verschiebung von PCs zu mobilen Geräten reagieren. Anstatt den Konzern zu führen und Risiken einzugehen, wodurch Arbeitsplätze und Anleger gefährdet werden, solle Ballmer lieber sein Vermögen genießen, so Forbes.

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