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14.08.2013

Surface-"Desaster": Investoren klagen Microsoft

US-Investoren werfen dem Microsoft vor, Informationen über die schwachen Verkäufe des Tablet-Computers Surface RT zurückgehalten zu haben. In einer Sammelklage verlangen sie von dem Softwarekonzern Schadenersatz für den dadurch entstandenen Werteverlust.

Im vergangenen Geschäftsquartal musste Microsoft rund 900 Millionen Dollar auf seine Tablet-Computer Surface RT

. Die Tablet-Computer liegen offenbar wie Blei in den Regalen. Eine Gruppe von US-Investoren fühlt sich deshalb von Microsoft hintergangen. Sie werfen Microsoft vor, die schwachen Verkäufe bewusst geheim gehalten zu haben. Microsoft habe damit gegen Bilanzierungsgrundsätze und Veröffentlichungsverpflichtungen verstoßen, heißt es in einer Sammelklage (PDF), die am Dienstag vor einem Gericht im US-Bundesstaat Massachusetts eingebracht wurde.

"Totales Desaster"
Microsofts Vorstoß in den Tablet-Markt habe sich als "totales Desaster" herausgestellt, so die Kläger. Milliarden an Börsenwert seien dadurch vernichtet worden. Die Microsoft-Aktie verlor am Tag nach der Veröffentlichung der Millionenabschreibung auf die Tablet-Computer in seiner Quartalsbilanz rund elf Prozent. Der Börsenwert des Unternehmens

sich dadurch um mehr als 30 Milliarden Dollar. In der Sammelklage fordern die Kläger nun Schadenersatz von Microsoft.

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