B2B
04.05.2016

T-Mobile Austria steigerte operativen Quartalsgewinn

T-Mobile Österreich kann ein leichtes Plus beim Gewinn vorweisen, warnt aber weiterhin vor der bevorstehenden Abschaffung der Roaminggebühren.

T-Mobile Austria, die Österreich-Tochter der Deutschen Telekom, hat heuer im ersten Quartal ihren operativen Gewinn gesteigert: Das bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) legte gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 11 Prozent auf 36 Mio. Euro zu, wie das Unternehmen heute, Mittwoch, mitteilte. Die Verkaufserlöse stiegen um knapp 6 Prozent auf 208 Mio. Euro.

Plus dank mobilem Breitband

Die im Umsatz enthaltenen Verbindungsgebühren erhöhten sich um rund 4 Prozent auf 178 Mio. Euro. Vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen verbesserte sich der bereinigte Gewinn (EBITDA) um 6 Prozent auf 69 Mio. Euro.

"Die Ergebnisse des ersten Quartals unseres Geschäftsjahres wurden vor allem vom sehr guten Erfolg im Geschäftskundenbereich sowie der anhaltenden Nachfrage für unser mobiles Breitband Home Net getragen", so T-Mobile-Austria-Chef Andreas Bierwirth.

Sorge um Roaming

Allerdings bleibe der Mobilfunkmarkt unter Druck. Die bevorstehende Senkung der EU-Roaminggebühren bringe "eine erhebliche Unsicherheit über entfallene Einnahmen, die auch nicht kompensiert werden können", so Bierwirth.