B2B 13.05.2015

T-Mobile im ersten Quartal mit besserem Ergebnis

Der österreichische Mobilfunker profitiert von einem leichten Umsatzplus sowie starken Kostensenkungen. Der operative Gewinn stieg von zwölf auf 32 Millionen Euro.

T-Mobile, die Österreich-Tochter der Deutschen Telekom, hat im ersten Quartal 2015 ihre Ertragslage verbessert. Der um Restrukturierungskosten bereinigte operative Gewinn (Ebit) stieg im Jahresvergleich von 12 auf 32 Mio. Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kletterte von 44 auf 65 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Teure Frequenzauktion überwunden

T-Mobile führte die Verbesserungen auf weitere Effizienzsteigerungen und gesenkte Kosten zurück. Auch unbereinigt fielen die Ergebniszahlen besser aus: Hier stieg das Ebit von 10 auf 28 Mio. Euro und das Ebitda von 44 auf 60 Mio. Euro. 2014 hat T-Mobile unterm Strich einen Gewinn geschrieben, auch im ersten Quartal 2015 sei man nach Steuern positiv gewesen, sagte ein Sprecher zur APA. Genaue Zahlen gibt die Deutsche-Telekom-Tochter aber nicht bekannt. 2013 hatte es wegen der teuren Frequenzauktion einen Buchverlust gegeben.

Die heimische Telekombranche kämpft seit fast zehn Jahren mit rückläufigen Umsätzen. "Erfreulich ist, dass es nunmehr erstmals gelungen ist, aufgrund der enorm steigenden Datennachfrage ein leichtes Umsatzplus zu erzielen", sagte T-Mobile-Chef Andreas Bierwirth. Der Umsatz stieg um rund drei Prozent auf 197 Mio. Euro.

( APA ) Erstellt am 13.05.2015