B2B
25.11.2013

Telekom Austria-Anleihe könnte noch diese Woche kommen

Um die Kosten der Frequenzauktion stemmen zu können, plant die Telekom Austria noch diese Woche eine Anleihe mit einem Volumen von 500 bis 750 Millionen Euro zu begeben.

Zur Finanzierung ihrer neu erworbenen Mobilfunkfrequenzen könnte die Telekom Austria Insidern zufolge noch in dieser Woche eine Anleihe begeben. Das österreichische Unternehmen wolle am Montagnachmittag eine Telefonkonferenz mit Investoren abhalten, um die Details für die mit einem Volumen von 500 bis 750 Millionen Euro geplante Anleihe festzulegen, sagten mehrere mit der Transaktion betraute Banker am Montag.

Zehn Jahre Laufzeit

Die Begebung der Anleihe könnte dann frühestens am Dienstag erfolgen, abhängig von den Marktbedingungen, sagten mehrere mit den Plänen der Telekom vertraute Personen. Auch Analysten gehen davon aus, dass das teilstaatliche Unternehmen die Transaktion rasch nach dem Gespräch mit den Investoren über die Bühne bringen dürfte. Begleitet werde die Transaktion von den Banken BNP Paribas, JP Morgan und Raffeisen Bank International. Das Papier werde voraussichtlich eine längere Laufzeit haben - möglicherweise zehn Jahre.

Eine Milliarde Kosten

Die Telekom Austria hatte bei der Auktion für neue Frequenzen für schnelleres Internet (LTE) im Wert von gut einer Milliarde Euro ersteigert. Das Unternehmen muss die Frequenzen noch im laufenden Jahr bezahlen und hat angekündigt, dafür Fremdkapital aufzunehmen. Zu Details wollte sich die Telekom nicht äußern.