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22.11.2016

Telekom Austria Group testet NB-IoT im LTE Live Netz

Es ist ein Meilenstein in der Geschichte des Mobilfunks in Österreichs: Ein Narrowband-IoT-Modem liefert in Echtzeit Temperatur-Messdaten an den Server.

M2M Anwendungen im Bereich des IoT benötigen, im Gegensatz zu breitbandigen Datenübertragungen wie Video Streaming oder Internet Surfing, nur kleine Datenpakete. Um die LTE Technologie möglichst effizient zu nutzen, wurde Narrowband IoT als schmalbandige Funktechnik entwickelt.

In einer erfolgreichen Demo zeigte das M2M Team der Telekom Austria Group den Mobilfunk für Maschinen, Narrow Broadband Internet of Things (NB-IoT) im Sommer. Nun hat A1 hat die NB-IoT Technologie im Live Netz gemeinsam mit Nokia und Intel getestet.

Erste Tests

Dazu wurde im Burgenland in einem Netzgebiet rund um die Gemeinde Mönchhof NB-IoT für ausführliche Tests aktiviert. Ein Intel NB-IoT Modem buchte sich erfolgreich in das von Nokia ausgerüstete LTE Netz ein und lieferte kontinuierlich und äußerst effizient die Messdaten ohne Beeinträchtigung der übrigen Nutzer.

“Das Potential von NB-IoT ist schier unerschöpflich und die Entwicklung der Technologie in den vergangenen zwei Jahren beeindruckend“, so Bernd Liebscher, Geschäftsführer von Telekom Austria Group M2M.

Das von Intel stammende Modem war mit einen kombinierten Sensor für Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit verbunden. Die Daten des Sensors wurden ständig vom Device via des NB-IoT Modems an einen Server übertragen und auf einer graphischen Oberfläche zur Überwachung der Temperatur dargestellt. Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit wurden so in real-time übertragen.

Keine Beeinträchtigungen

Die Tests haben damit gezeigt, dass das IoT ab sofort reif für die Live Netz Umgebung ist. Die Tests wurden im bestehenden LTE Netz absolviert, wobei nur ein Software Upgrade notwendig war und es keinerlei Auswirkungen bezüglich Qualität für bestehende LTE Kunden gab. Der Aufbau eines eigenen Netzes oder die Installationen neuer Antennen sind nicht notwendig, der Einsatz von NB-IoT ist daher auch Kosten- und Ressourcen sparend.

Um den zukünftigen Anforderungen des Mobilfunks für Maschinen – Experten schätzen die Vernetzung von Devices bis 2020 auf einige Milliarden Geräte – gerecht zu werden, werden in den kommenden Jahren Millionen von NB-IoT Modems in die Mobilfunk Netzen integriert werden. Die Einführung von NB-IoT ist der konsequente nächste Schritt in der Telekom Austria Group M2M-Strategie, die beste verfügbare Technologie und das größte Know-how für Kunden und Partner bereitzustellen.

Seit Mitte Oktober 2016 ist die Telekom Austria Group auch offizielles NB-IoT Forum Mitglied der GSMA und reiht sich unter prominente Vertreter der Telekombranche wie Deutsche Telekom, China Mobile, Cisco, Huawei, Nokia, NTT Docomo oder Telefónica.