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USA
10/05/2012

Telekom-Rivale prüft Gegenangebot für MetroPCS

Der drittgrößte US-Mobilfunkanbieter Sprint erwägt laut einem Medienbericht, der Deutschen Telekom ihren Wunschpartner MetroPCS mit einem höheren Gebot wegzuschnappen. Die Telekom will in den Deal 15 Milliarden US-Dollar stecken.

Die Überlegungen von Sprint, MetroPCS zu kaufen, seien aber noch in einem frühen Stadium, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf drei informierte Personen. Derzeit liefen Berechnungen und Gespräche mit Beratern.

Die Telekom will ihr Sorgenkind T-Mobile USA mit dem amerikanischen Mobilfunk-Anbieter MetroPCS zusammenführen. Sie bringt dazu ihre US-Tochter und ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von über 15 Milliarden Dollar in den bisherigen Rivalen ein. Im Gegenzug sollen die Bonner 74 Prozent der Anteile an der börsennotierten MetroPCS erhalten.

Die Aktie von MetroPCS sprang nach dem Bericht zunächst um bis zu 17 Prozent hoch, notierte im späten New Yorker Handel dann aber um gut 1,6 Prozent im Minus bei 12 Dollar. Die Telekom-Aktie verlor in Deutschland zum Handelsschluss mehr als vier Prozent. T-Mobile USA ist der viertgrößte Anbieter auf dem US-Markt und würde auch mit den gut neun Millionen Kunden von MetroPCS noch hinter Spint liegen.

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